Kulturmeile Zell a. Main

Kulturmeile 2015

 



11. Zeller Kulturmeile 
Wieder ein großer Erfolg!

67 Aussteller, 13 Musikgruppen, 16 Unterhaltungs- bzw. Mitmachangebote für Groß und Klein, 21 verschiedene Essens-/Getränkestände und mehrere Führungen im Stollen, im Wassermuseum, zu den Weinhändlerhäusern und zum Unterzeller Kloster. Das ist die nüchterne Bilanz unserer Kulturmeile.
Die emotionale Bilanz ist, dass wir mit viel Liebe, Begeisterung und Engagement die Meile vorbereitet haben, um Ihnen ein besonderes Erlebnis zukommen zu lassen. Teilweise sind wir bis an unsere physischen Grenzen gegangen. Aber Ihre Anerkennung hat uns entschädigt. Über das vielfältige Lob haben wir uns sehr gefreut und sagen somit: „Ja, es hat sich gelohnt!“

Ihr Organisationsteam des AK Kultur 

 

Über die E-Mail (Auszüge) eines Besuchers aus Lengfeld haben wir uns sehr gefreut:

„Ich habe am Sonntag mit meiner Lebenspartnerin eine Fahrradtour gemacht und bin von Veitshöchheim aus Richtung Würzburg gefahren. Beim Überqueren der Zeller Brücke wurde ich durch den Banner am Ortseingang auf die Kulturmeile aufmerksam.
Wir haben uns spontan entschieden, die Kulturmeile zu besuchen. Wir waren von 14.15 Uhr bis 17.00 Uhr und nochmals von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr in Ihrem schönen Ort! 
Fazit: Ich gratuliere Ihnen und dem gesamten Orga-Team für Ihr tolles Engagement und insbesondere für die herausragende Vielfalt an Aktionen, Musik, Kunstausstellungen und kulinarischen Attraktionen (den leckeren Kuchen & Steckerlfisch haben wir selber getestet J). Ich bin beeindruckt von Ihrer erstklassigen Veranstaltung, meine Lebenspartnerin ist es ebenso. (Den Riesenaufwand bei der Vorbereitung und Umsetzung kann man nur erahnen. Auch deswegen gebührt dem gesamten Orga-Team ein dickes Lob!) Machen Sie weiter so! Nebenbei: Zell bietet beim Blick vom Waldrand herab auf den Ortskern und den Main schöne (und mir bislang nicht bekannte) Perspektiven. Ich bin im Sommer sicherlich wieder in Ihrem Ort unterwegs. J

Nachfolgend der Presseartikel aus der Main Post:

Zell (gizo / ZO 30237)

Es war eine Atmosphäre, wie man sie sonst eigentlich nur in großen Museen kennt: Dichtes Gedränge um Kunstwerke, deren Zahl kaum zu schätzen ist. Dicht an dicht hingen und standen Kunstwerke von der Zeller Hauptstraße bis zum Judenhof. Als eine regelrechte Kunstmeile präsentierte sich der Altort am vergangenen Wochenende.
Hunderte von Menschen strömten nach Angaben der Veranstalter in die Marktgemeinde. Sie sahen, hörten und schmeckten – getreu dem Veranstaltungsmotto „sehen, hören, schmecken“. Dabei ließen sie sich ihre Gaumen mit regionalen und internationalen Köstlichkeiten verwöhnen und von den herrlichen Musikdarbietungen mitreißen. 
Ob in der Hauptstraße, in der Kelterhofscheune, im Judenhof oder in den Ateliers oder in den Höfen: In zahlreichen Ausstellungsräumen konnten Kunstinteressierte auf eine visuelle Entdeckungsreise durch die geschmückten Straßen und Plätze gehen und sich einen Eindruck von der Vielfalt der Kunst- und Kulturszene in Zell und der Region verschaffen.
Vielerorts konnten die Besucher auch die Künstler über die Schulter beim kreativen Schaffen schauen und so mit ihnen ins Gespräch kommen. Wie kommt so ein Event an? „Sehr schön“, antwortete Elina etwas schüchtern. Das siebenjährige Mädchen war vor allem von der Führung durch den Bürgerbräustollen angetan. „Das hat mir viel Spaß gemacht!“ Viel Spaß hatten auch die anderen Besucher – der Andrang bewies es.
Bei der offiziellen Eröffnung gaben sich die kommunalen Politpromis quasi die Klinke in die Hand. Zells Bürgermeisterin Anita Feuerbach konnte Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt als Schirmherr der Kulturmeile begrüßen, ebenso den stellvertretenden Landrat Waldemar Brohm (Margetshöchheim), Bürgermeister Thomas Benkert (Erlabrunn), Bürgermeister Karl Gerhard (Retzstadt), Kreisrätin Elisabeth Schäfer (Ochsenfurt) sowie den CSU-Landtagsabgeordneten Manfred Ländner (Kürnach).
In ihrer Begrüßung dankte Elisabeth Reinhart, Sprecherin des gemeindlichen Arbeitskreises Kultur, OB Schuchardt dafür, dass er die Schirmherrschaft übernommen hat und zur Eröffnung gekommen ist. „Wir fühlen uns geehrt, denn das ist nicht selbstverständlich.“ Der OB selbst sagte, er habe spontan Ja gesagt, um auch die Verbundenheit mit der Gemeinde zu zeigen. Unter Hinweis darauf, dass die Kulturmeile zur Kulisse im Altort sehr gut passt, betonte Bürgermeisterin Feuerbach, dass die alten Ortskerne eines Dorfes die „Seelen der Gemeinschaft“ seien und die Einzigartigkeit und Besonderheit aufzeigten.
Zell habe mehr anzubieten als kleinteilige und enge Ansiedlung von Häusern. Hier gebe es zahlreiche geschichtsträchtige und denkmalgeschützte Gebäuden und hier hätten unter anderem auch Industriegründungen stattgefunden. „Deshalb ist unser Altort sehr wichtig.“ Dessen Eigenart wolle man sukzessiv herausarbeiten, um sie zu erhalten. Grußworte des Landkreises überbrachte Brohm. Er sei froh, dass es eine lebendige Kultur in vielen Landkreisgemeinden gebe.